Wein & Histamin
Histamin ist ein natürlicher Stoff (biogenes Amin), der bei verschiedenen Körperfunktionen eine Rolle spielt und zum einen vom Körper gebildet, zum anderen durch Nahrung aufgenommen wird. Bei manchen Menschen, besonders mit Histamin-Intoleranz, kann zusätzliche Aufnahme zu Beschwerden führen.
Histamin entsteht auf natürliche Weise während der Gärung des Weins. Dabei können Mikroorganismen bestimmte Stoffe aus den Trauben in Histamin umwandeln. Wie viel Histamin im Wein entsteht, hängt unter anderem von der Qualität der Trauben und der Verarbeitung im Keller ab. Durch sorgfältige Weinherstellung kann der Histamingehalt niedrig gehalten werden.
In unterschiedlichen Mengen, ja. Der Histamingehalt hängt unter anderem von Rebsorte, Gärung, Lagerung und Kellertechnik ab. Es gibt jedoch Weine mit besonders niedrigen Histaminwerten. Unsere Weine weisen aufgrund einer speziellen und besonders sorgfältigen Vinifizierung sehr niedrige Histamin-Restwerte (unter 0,1mg/l) auf.
Unsere Weine mit dem HYSTERIEfree-Siegel haben sehr niedrige Histamin-Restwerte (unter 0,1 mg/l), die in Laboren geprüft wurden – was eine bessere Verträglichkeit für empfindliche Personen unterstützen kann.
Die Weine werden in einem deutschen Labor gemessen – präzise bis auf 0,01 mg/l. Unsere Weine liegen oft sogar bei 0,001 mg/l – messbar und belegt.
Durch sorgfältige Vinifikation mit Reinzuchthefen, gesunden Trauben und effektiven Mikroorganismen sowie, falls nötig, einem physikalischen Verfahren zur weiteren Reduktion der Histaminbildung.